Der Staat bietet hier kein zuverlässiges Polster, sondern nur eine Basisabsicherung. Das nur wenige Bundesbürger diese Vorsorgelücke schließen, liegt nicht zuletzt daran, dass die Vorstellung invalide zu werden, Existenzängste weckt und gern verdrängt wird. Deshalb ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung im Prinzip jedem Berufstätigen zu empfehlen.
Obwohl Berufseinsteiger von Anfang Ihres Arbeitsverhältnisses an Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung gebunden sind, gewährt ihnen der Gesetzgeber erst nach einer fünfjährigen Berufstätigkeit Anspruch auf Rente bei verminderter Erwerbsunfähigkeit infolge eines Unfalls oder Krankheit. Aber selbst nach Ablauf dieser fünf Jahre, reicht die staatliche Vorsorge bei weitem nicht aus. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung würde dann die entstehende Bedarfslücke decken.
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